Fortlaufendes Programm
Wöchentliche Veranstaltungen
alle 14 Tage im Wechsel am Dienstag, 19.30-21.00 Uhr, siehe Kalender
Unterweisungen aus der Pali-Tradition
mit Norbert Friedrich
Umrahmt von Rezitationen vertiefen wir uns in die alten aber zeitlosen Texte und tauschenuns über deren Relevanz für unser heutiges Leben aus.
Ab November 2024 beschäfftigen wir uns mit den Sutren
der Mittleren Sammung.
Der Majjhima Nikaya, oder die Mittlere Sammlung von Buddhas Reden, ist der zweite der fünf Nikāya des Sutta Pitaka und sind mittel lang. Die Sutren in Asien, ob in China, Tibet, Indien oder Japan stimmen mitteinander überein.
Der Majjhima Nikaya besteht aus 152 Reden. Die Sammlung beinhaltet die wichtigsten und bekanntesten Reden Buddhas, einschließlich der Satipatthana Sutta, (Die Vier Grundlagen der Achtsamkeit), die Anapanasati Sutta (Achtsames Ein- und Ausatmen), die Sabbasava Sutta (Alle Anhaftungen),
die Angulimāla Sutta (Die Geschichte des Mörders Angulimāla, 86), und viele mehr.

Chenresig- Puja
An jedem zweiten Dienstagabend ist die Praxis der indo-tibetischen Tradition gewidmet. Die Chenresig Puja ist eine Meditation, die wir auf tibetisch singen und auf deutsch rezitieren.
Sie ist eine Meditation über den Buddha des Großen Mitgefühls. In der Rezitation ist das berühmte Mantra OM MANI PADME HUNG enthalten.

Monatliche Veranstaltungen
Lama Chöpa Tsog Puja
27. Mai,15.30 Uhr
nur mit Einweihung!
Die Lama Chöpa Tsog Puja ist eine Meditation, die wir auf Tibetisch singen und auf Deutsch rezitieren. Sie richtet sich an Praktizierende des tantrischen Buddhismus und beinhaltet neben einem vollständigen Überblick des Stufenwegs (Lamrim) eine Verehrung des Lehrers als (Vajradhara) und viele Wunschgebete.
Tsog ist eine Darbringung von Speisen, bei der es insbesondere darauf ankommt, das Entstehen in Abhängigkeit und die Leerheit aller Phänomene von inhärenter Existenz zu kontemplieren. Das ganze Ritual ist eine kraftvolle Erinnerung an die Grundprinzipien des buddhistischen Pfades, nämlich die Verbindung von Weisheit und Methode.
Wer teilnehmen möchte, bringt bitte eine Kleinigkeit für den Tsog mit.

Die Leerheit erkennend, ist Täuschung gereinigt.
Liebende Freundlichkeit kontemplierend, ist Verhalten vollendet.
Verstehen, dass in Wirklichkeit das Viele eins ist,
ist Meditation.
Das endgültige Ziel ist das alles durchziehende eine Aroma.
Der Siddha Bhadrapa
(aus Die Meister der Mahamudra von Keith Dowman)
Buddhismus kennenlernen und vertiefen
mit Sabine Leuschner
neue Themenreihe
ab 9. Mai 2025
Die 37 Übungen der Bodhisattvas
von Thogme Sangpo
"Kurz gesagt, wo immer wir sind
und was immer wir tun,
uns zu fragen: „In welcher Verfassung ist mein Geist?“
und fortwährend mit Achtsamkeit und Selbstbeobachtung
das Wohl anderer zu erwirken,
ist eine Übung der Bodhisattvas.“
Der Text von Thogme Sangpo umfasst in 37 inspirierenden Versen die Grundthemen des buddhistischen Pfades. Sie erinnern uns an essentielle Inhalte, die uns helfen, unser eigenes Glück und das Wohl der anderen im Auge zu behalten und zu verwirklichen.
Wir lesen den Text, tauschen uns aus und machen vertiefende Meditationsübungen.

Termine:
9. Mai, 20. Juni und 25. Juli 2026
Kostenbeitrag: 10 €
Anmeldung unter leuschner@tibethaus.com
Vajrasattva-Meditation
8. Juli, 15.30 Uhr

Die Vajrasattva-Meditation ist eine Praxis, zur Reinigung von negativen karmischen Eindrücken. Vajrasattva, tib. Dorje Sempa, stellt die reinigende Kraft der Erleuchtung dar. Er gehört zur Vajrafamilie von Buddha Akshobhya, der sich auf seinem Kopf befindet. Die Meditation von Vajrasattva gilt als die wirkungsvollste Methode, die Verschleierungen des Geistes zu beseitigen, um die jedem innewohnende Buddha-Natur zu offenbaren.
Tara-Puja
3. Juni, 15.30 Uhr

Wir singen und rezitieren den Text aus einer Puplikation von tara libre. Zusammengestellt wurde der Text von Sylvia Wetzel und Agnes Pollner 2002 - 2008.
Geshe Ngawang Thapkhe besucht uns am 26./27. September
Bodhicaryavatara
Anleitung auf dem Weg zur Glückseligkeit
von Shantideva

Das Bodhicaryavatara wurde im 8. Jhd. westlicher Zeitrechnung von dem angesehenen Gelehrten Shantideva verfasst, der in der großen Klosteruniversität von Nalanda lebte und studierte. Es stellt den Höhepunkt auf dem Weg des Buddhismus in Indien dar. Im Zentrum steht die Entwicklung des Erleuchtungsgeistes, des Bodhicitta.
S.H. Dalai Lama hat diese Werk mehrmals gelesen und verschieden Erklärungen gehört. Er kann mit Gewissheit sagen, dass es auch heute noch wichtig und hilfreich ist.
Wir freuen uns, Geshela wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Er gibt uns diesmal Unterweisungen zum 2. Kapitel des Bodhicaryavatara, "Geständnis der Verfehlungen".
Der gesamte Text des Bodhicaryavatara, ist in zehn Kapitel gegliedert, welche thematisch auf den sechs Vollendungen (Paramitas) basieren: Großzügigkeit, Disziplin, Geduld, Eifer, Konzentration und Weisheit. Diese sechs Vollendungen sind die Leitprinzipien, die dem Praktizierenden als Struktur und Begleitung auf dem persönlichen Entwicklungsweg dienen.
Die ersten drei Kapitel werfen die Frage auf, "warum soll ich einen solchen Weg überhaupt gehen?" Darum wird in diesen ersten drei Kapiteln der Nutzen des Erleuchtungsgeistes beschrieben.
Zudem werden Methoden dargestellt, wie diese altruistische Motivation entwickelt und aufrecht erhalten werden kann.
Details zur Veranstaltung werden noch bekannt gegeben. Einstieg in das Thema auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Einmalige Veranstaltungen
Retreattag über den Stufenweg
Nächter Termin ist noch offen
Wir werden in mehreren Sitzungen und unter weitgehendem Schweigen über einige Themen wie Kostbare Menschenexistenz, Unbeständigkeit, Karma, Mitgefühl und Bodhicitta meditieren.
Ein Angebot von RIGPA
„Let’s talk about death“
Das tibetische Buch
vom Leben und vom Sterben
- ein Reiseführer durch Leben und Tod -
Wie verstehen wir unser Leben? Und wie unseren Tod? Spiegelt das Leben unsere
Herzenswünsche und Wertvorstellungen wieder? Was steht uns im Weg? Oft stellen wir derartige Fragen erst in Krisenzeiten, bei schweren Erkrankungen, oder wenn ein uns nahestehender Mensch existentiell bedroht ist.
Aber ist das nicht ein bisschen spät?
Dieser Tag gibt uns die Möglichkeit, derartige Fragen zu beleuchten – vor dem
Hintergrund des tibetisch-buddhistischen Verständnisses von Leben und Tod, wie es im
Tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben von Sogyal Rinpoche vorgestellt wird. Ob neu Interessierte oder „alte Hasen“, alle sind eingeladen, um das Buch kennenzulernen oder es mit Karin Behrendt, die es seit seiner Ersterscheinung kennt, mal wieder anzuschauen, seine Perspektiven nachzuvollziehen, um herauszufinden, was es uns bedeuten und geben kann.
Wir freuen uns auf Euch!
Zeit: Samstag, 30. Mai, 10:00 – 17:30 Uhr
Ort: 90763 Fürth, Turnstr. 7
Gebühr: 50 € (ermäßigt 35 €)
Anmeldung:

Karin Behrendt wuchs in Berlin auf und begann in den 80ern, sich mit dem Zen-Buddhismus zu beschäftigen, bevor sie 1986 der tibetisch-buddhistischen Tradition begegnete und die Vielfalt und Tiefe seiner Lehren und Praktiken kennen- und schätzen lernte.
Als Lehrerin liebt sie es, ihrem Publikum das tiefe Verständnis des Buddhismus von Vergänglichkeit und Tod als integralen Bestandteil des Lebens näherzubringen, wie es im Tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben dargestellt wird, sowie dessen Methoden, den eigenen Geist kennenzulernen und mit ihm zu arbeiten, um sowohl für das Leben als auch für den Tod bestmöglich vorbereitet zu sein.
