Fortlaufendes Programm
Wöchentliche Veranstaltungen
jeden Dienstag, 18.15-18.55 Uhr
Stille Meditation
mit Sabine Leuschner

"Stilles Verweilen", im Tibetischen Buddhismus Shamata genannt, hat zum Ziel, den unruhigen Geist zur Ruhe zu bringen, um hervorragende Konzentration zu erreichen.
Für alles was wir spirituell erreichen wollen, sei es Liebe und Mitgefühl oder unterscheidendes Gewahrsein der Natur der Realität, brauchen wir die einspitzige Konzentration.
Sabine führt durch die Meditation und ist somit auch gut für
Anfänger geeignet.
Pause
nach der Pause alle 14 Tage im Wechsel am Dienstag, 19.30-21.00 Uhr,
siehe Kalender
Unterweisungen aus der Pali-Tradition
mit Norbert Friedrich
Umrahmt von Rezitationen vertiefen wir uns in die alten aber zeitlosen Texte und tauschen uns über deren Relevanz für unser heutiges Leben aus.
Ab November 2024 beschäftigen wir uns mit den Sutren
der Mittleren Sammung.
Der Majjhima Nikaya, oder die Mittlere Sammlung von Buddhas Reden, ist der zweite der fünf Nikāya des Sutta Pitaka und sind mittel lang. Die Sutren in Asien, ob in China, Tibet, Indien oder Japan stimmen mitteinander überein.
Der Majjhima Nikaya besteht aus 152 Reden. Die Sammlung beinhaltet die wichtigsten und bekanntesten Reden Buddhas, einschließlich der Satipatthana Sutta, (Die Vier Grundlagen der Achtsamkeit), die Anapanasati Sutta (Achtsames Ein- und Ausatmen), die Sabbasava Sutta (Alle Anhaftungen),
die Angulimāla Sutta (Die Geschichte des Mörders Angulimāla, 86), und viele mehr.

Chenresig- Puja
An jedem zweiten Dienstagabend ist die Praxis der indo-tibetischen Tradition gewidmet. Die Chenresig Puja ist eine Meditation, die wir auf tibetisch singen und auf deutsch rezitieren.
Sie ist eine Meditation über den Buddha des Großen Mitgefühls. In der Rezitation ist das berühmte Mantra OM MANI PADME HUNG enthalten.

Monatliche Veranstaltungen
Lama Chöpa Tsog Puja
Mittwoch, 28. Oktober, 15.30 Uhr
nur mit Einweihung!
Die Lama Chöpa Tsog Puja ist eine Meditation, die wir auf Tibetisch singen und auf Deutsch rezitieren. Sie richtet sich an Praktizierende des tantrischen Buddhismus und beinhaltet neben einem vollständigen Überblick des Stufenwegs (Lamrim) eine Verehrung des Lehrers als (Vajradhara) und viele Wunschgebete.
Tsog ist eine Darbringung von Speisen, bei der es insbesondere darauf ankommt, das Entstehen in Abhängigkeit und die Leerheit aller Phänomene von inhärenter Existenz zu kontemplieren. Das ganze Ritual ist eine kraftvolle Erinnerung an die Grundprinzipien des buddhistischen Pfades, nämlich die Verbindung von Weisheit und Methode.
Wer teilnehmen möchte, bringt bitte eine Kleinigkeit für den Tsog mit.

Die Leerheit erkennend, ist Täuschung gereinigt.
Liebende Freundlichkeit kontemplierend, ist Verhalten vollendet.
Verstehen, dass in Wirklichkeit das Viele eins ist,
ist Meditation.
Das endgültige Ziel ist das alles durchziehende eine Aroma.
Der Siddha Bhadrapa
(aus Die Meister der Mahamudra von Keith Dowman)
Buddhismus kennenlernen und vertiefen
mit Sabine Leuschner
neue Themenreihe
steht noch nicht fest
Tara-Puja
14. Oktober, 15.30 Uhr

Wir singen und rezitieren den Text aus einer Puplikation von tara libre. Zusammengestellt wurde der Text von Sylvia Wetzel und Agnes Pollner 2002 - 2008.
Geshe Ngawang Thapkhe nächster Termin noch offen
Bodhicaryavatara
Anleitung auf dem Weg zur Glückseligkeit
von Shantideva

Das Bodhicaryavatara wurde im 8. Jhd. westlicher Zeitrechnung von dem angesehenen Gelehrten Shantideva verfasst, der in der großen Klosteruniversität von Nalanda lebte und studierte. Es stellt den Höhepunkt auf dem Weg des Buddhismus in Indien dar. Im Zentrum steht die Entwicklung des Erleuchtungsgeistes, des Bodhicitta.
S.H. Dalai Lama hat diese Werk mehrmals gelesen und verschieden Erklärungen gehört. Er kann mit Gewissheit sagen, dass es auch heute noch wichtig und hilfreich ist.
Wir freuen uns, Geshela wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Er gibt uns diesmal Unterweisungen zum 2. Kapitel des Bodhicaryavatara, "Geständnis der Verfehlungen".
Der gesamte Text des Bodhicaryavatara, ist in zehn Kapitel gegliedert, welche thematisch auf den sechs Vollendungen (Paramitas) basieren: Großzügigkeit, Disziplin, Geduld, Eifer, Konzentration und Weisheit. Diese sechs Vollendungen sind die Leitprinzipien, die dem Praktizierenden als Struktur und Begleitung auf dem persönlichen Entwicklungsweg dienen.
Die ersten drei Kapitel werfen die Frage auf, "warum soll ich einen solchen Weg überhaupt gehen?" Darum wird in diesen ersten drei Kapiteln der Nutzen des Erleuchtungsgeistes beschrieben.
Zudem werden Methoden dargestellt, wie diese altruistische Motivation entwickelt und aufrecht erhalten werden kann.
Einstieg in das Thema auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Samstag, 10 - 13.00 I PAUSE I 14.30 - 18.00 Uhr I je 1/2 Tag 7,00 €
Sonntag, 9.30 - 12.00 Uhr I 6,00 €
Kostenbeitrag gesamtes Wochenende 20,00 €
Zusätzlich erbitten wir für Geshela Dana, eine freiwillige Gabe nach eigenem ermessen.
Einmalige Veranstaltungen
Retreattag über den Stufenweg
Nächter Termin: 24. Oktober
10-16.00 Uhr
In mehreren Sitzungen vertiefen wir uns in einzelne Themen des buddhistischen Pfades. Nach kurzen Einführungen suchen wir unseren eigenen Zugang zum Thema, indem wir unsere eigenen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle dazu in Bezug setzen. In den Pausen schweigen wir und nutzen Lesestoff.
Am Nachmittag tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus. Eine leichte Verpflegung für die Mittagspause bringen wir mit.
Anmeldungen erbeten unter
Workshop
Naturwissenschaft
und Buddhismus - ein Dialog
Vortrag und Diskussion mit Rainer Leuschner
7. November 2026, 10 bis 16 Uhr

Naturwissenschaften vermitteln uns ein gewisses Weltbild, das vor allem auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten beruht.
Bei dem Weltbild, das uns der Buddhismus vermittelt, steht vor allem der Geist im Mittelpunkt. Hier sehen wir eine Diskrepanz, doch es gibt auch Überschneidungen. Gerade die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der westlichen Wissenschaften scheinen auf mehr Schnittmengen mit dem Buddhismus zu deuten…
Rainer Leuschner, Chemiker, beschäftigt sich seit langem mit diesem Themenfeld und bringt uns auf den neuen Stand der Wissenschaft.
Wir freuen uns auf einen angeregten Gedankenaustausch!
