Aktivitäten
24. Februar 2026, 19 Uhr.
Multireligiöses Gebet aus Anlass des 4. Jahrestages des Überfalls Russlands auf die Gesamt-Ukraine
„Versuch's die verstümmelte Welt zu besingen“ (Adam Zagajewski)
Gebete und Gesänge für den Frieden
Sophiensaal in St. Lorenz,
Lorenzer Platz 10,
90402 Nürnberg
Der Kriegsbeginn in der Gesamtukraine jährt sich zum vierten Mal.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen Religionen dieser Stadt wollen wir der Klage über den nicht enden wollenden Unfrieden Ausdruck verleihen und unsere Hoffnung dagegensetzen.
Wir geben Klagen und Hoffnungen Raum durch die Worte unserer jahrtausendealten Texte aus Talmud, Bibel, Koran, Heiligen Schriften der Baha’i, des Buddismus und anderer Religionen. Dazu erklingen moderne literarische Texte sowie Gesänge unterschiedlicher Kulturen, in die alle Anwesenden einstimmen können.
Gemeinsam beten und singen wir mit den Religionen und Kulturen unserer Stadt gegen die Verzweiflung und gegen die Angst. Hoffnungsvoll, damit Friede wird.
Betend und singend beteiligt werden sein:
Pfarrer Thomas Amberg (Brücke Köprü),
Sabine Arnold (SinN-Stiftung Nürnberg),
Scheich Süleyman Bahn und Hülya Friebe (Mevlevi Gemeinde),
Rabbiner Steven Langnas (Israelitische Kultusgemeinde),
Erzpriester Maksym Shevchenko und Erzdiakon Serhii Taldonov (Ukrainische Orthodoxe Kirche),
Sabine Leuschner (Buddhistische Gemeinschaft Bodhi Baum e.V).
Freitag, 23. Januar, 18:00 Uhr
Schweigemarsch des Rates der Religionen Nürnberg
gegen menschenverachtende Gewalt im Iran und weltweit
Schweigemarsch des Rates der Religionen Nürnberg gegen menschenverachtende Gewalt
im Iran und weltweit – am Freitag, 23. Januar, 18:00 Uhr.
Der Rat der Religionen Nürnberg lädt am Freitag, 23. Januar 2026, von 18:00 bis 18:30 Uhr zu
einer öffentlichen Kundgebung in Form eines Schweigemarsches ein.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Marcus König, der seine Teilnahme zugesagt hat, setzt der
Rat ein sichtbares Zeichen gegen die menschenverachtende Gewalt im Iran und weltweit.
Wegstrecke
Der Schweigemarsch führt vom Kubus des Rates der Religionen an der Frauentormauer durch
die Straße der Menschenrechte zum Kornmarkt.
Der Rat der Religionen Nürnberg drückt seine Abscheu über die menschenverachtende Gewalt im
IRAN und weltweit aus. „Unser Schweigen ist kein Wegschauen. Es ist ein bewusstes Zeichen der
Solidarität mit den Menschen, die im Iran gerade zum Schweigen gezwungen werden“, so der
Vorsitzende des Rates der Religionen Nürnberg, Dr. Jürgen Körnlein.
Ablauf
1. Eröffnung am Kubus:
Anliegen des Schweigemarsches.
2. Zwölf Worte des Friedens und Miteinanders
3. Schweigeweg durch die Straße der Menschenrechte zum Kornmarkt
4. Verlesung von fünf Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
21. September um 9:30 Uhr
Between Darkness and Light – Auf der Suche nach Frieden“
Nürnberg, 15. September 2025:
Iris Berben bei bei multireligösem Friedensgebet am KUBUS der Religionen
– Unter dem Titel „Between Darkness and Light – Auf der Suche nach Frieden“ lädt der Rat der Religionen Nürnberg zu einem besonderen multireligiösem Friedensgebet am KUBUS der Religionen ein. Die Veranstaltung beginnt am 21. September um 9:30 Uhr – unmittelbar vor der feierlichen Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2025.
Teilnehmen werden unter anderem Oberbürgermeister Marcus König sowie Schauspielerin und Jurymitglied Iris Berben, die ein Grußwort sprechen wird. Auch die diesjährigen Preisträger haben ihre Teilnahme angekündigt.
Der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis 2025 wird am 21. September an die israelisch-palästinensische Versöhnungsinitiative Parents Circle – Families Forum verliehen. Seit 1995 bringt die Initiative Familien zusammen, die durch den Nahostkonflikt Angehörige verloren haben, und fördert den Dialog sowie die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern.
In einer Zeit globaler Spannungen und gesellschaftlicher Herausforderungen setzt das Friedensgebet ein starkes Zeichen für Verständigung, Respekt und den gemeinsamen Wunsch nach Frieden. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften gestalten die Zeremonie mit Gebetsbeiträgen, Musik und Kunst.
Die Begrüßung übernimmt Dekanin Britta Müller (evang.-luth.).
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Chor Auftakt unter der Leitung von Johannes Reichert. Zur Aufführung kommen unter anderem das Lied „Between Darkness and Light“ in mehreren Sprachen, „Sag mir, wo die Blumen sind“ sowie „Der Friede sei mit Dir“ von Helge Burggrabe.
Gebetsbeiträge kommen aus folgenden Religionen:
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Jüdisch: Rabbiner Steven Langnas (IKG Nürnberg)
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Muslimisch: Süleyman W. Bahn (Mevlana e.V., AK Muslime)
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Christlich: Stadtdekan Andreas Lurz (röm.-kath.)
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Bahai: Markus Mediger (Baha’i-Gemeinde Nürnberg)
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Alevitisch: Deniz Serin (Alevitische Gemeinschaft Nürnberg)
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Buddhistisch: Sabine Leuschner (Boddhi-Baum Fürth)
Ein besonderer Moment der Veranstaltung ist die Kunstaktion von Johannes Volkmann: Die große „Tragetüte für eine friedliche Welt“ wird aufgebaut – ein Symbol für das persönliche Engagement jedes Einzelnen. Begleitend dazu werden kleine Taschen mit Infokarten verteilt, musikalisch untermalt und ergänzt durch ein Grußwort der Jury des Menschenrechtspreises.
Zum Abschluss sind alle Gäste eingeladen, gemeinsam das Lied „Shalom, Salam“ zu singen – ein musikalisches Friedenszeichen über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg.
Herzliche Einladung an alle Interessierten!
8. Mai 2025
Ökumenischer Festgottesdienst
in der Sebalduskirche
Nürnberg feiert 80 Jahre Kriegsende



Bildnachweis: St. Sebald | Philip Kreibig [auf insta: @kovii_media]
Unter Beteiligung des evangelischen Landesbischofs, der Bürgermeister und Stadträte Nürnbergs und der Partnerstädte Charkivs und Nizzas und des Rats der Religionen, wurde 80 Jahre Frieden gefeiert.
Der Kubus

Der Kubus an der Frauentormauer
Gedenken an die Opfer von Pandemie und Krieg
Der Rat der Religionen ist gemeinsam mit der Stadt Nürnberg und der
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Nürnberg Initiator des Corona-Gedenkens.
Ein minimalistisch gestalteter Würfel von 3x3 Metern Größe, der bis September 2021 auf dem Klarissenplatz vor dem Neuen Museum Nürnberg stand und nun an der Frauentormauer steht,
weist innen eine Platte, Symbole sowie Trostsprüche der Religionen vor.
Seit April 2022 ist der Kubus neben den Opfer der Pandemie zudem den Opfern des Krieges
in der Ukraine gewidmet.
